Donnerstag, 8. Dezember 2016


Lost in Wuppertal 

Ehrlich Leute, ich weiß es doch auch nicht. Ich werde jetzt Statistiken führen. Es muss ein Gen sein. Ne Mutation vielleicht. Oder ich atme das wohl ein. Ein Virus. Das könnte sein. Wie auch immer… es geschah jedenfalls in Wuppertal. 

Ich treffe mich regelmäßig mit ein, zwei Freundinnen aus dem Sauerland auf halber Strecke. Als Vorwand dient uns ein kulturelles Event. Abgerundet wird dieses durch exzessives Klönen. Das wiederum wird begleitet von kulinarischen Genüssen samt etlichen Heiß- und Kaltgetränken. Soweit so gut. Dieses Mal sollte es die Ausstellung von Degas&Rodin  im "Von der Heydt-Museum" in Wuppertal sein. Ich hatte bereits ein naheliegendes Parkhaus ausgeguckt, Preise ermittelt, Öffnungszeiten, Gehzeit bis zum Museum und alles in den Navi gehackt. Kontrolle ist gut. Dachte ich.

Sonntag, 23. Oktober 2016





Wie jetzt? DAS ist nicht mein Bett? Doch!

Bettgelage 


Drei Dinge gehen gar nicht: Bett, Arbeitsplatte und Küchentisch. Die sind tabu. 

Bett sagt sowieso jeder, echt jeder! Jeder Tierkenner, -flüsterer, -wächter, -pfleger und -besitzer. Tiere gehören nicht ins Bett. Echt jetzt! Unsere Kater wissen das auch. Glauben wir. Funktioniert ja auch einigermaßen, was Arbeitsplatte und Tisch angeht.

Es gibt Ausnahmen, die die Regel sind. Zum Beispiel dann, wenn abends die Tagesthemen vorbei sind, der ein oder andere Schnarcher von der Couch schon zu vernehmen ist, die Rollläden runtergelassen werden, wir das Licht im Erdgeschoss löschen. Dann entspinnt sich folgender Dialog: „Hast Du die Katzen gesehen, die waren doch gerade noch hier?“ „Nö.“ „Sind die draußen?“ „Kann sein.“ „Oder irgendwo im Haus?“ „Ja, kann auch sein.“ „Dann mach‘ mal die Tür zu, die schleichen sich sonst wieder ins Bett.“

Sonntag, 11. September 2016



MS Juno - Das älteste Passagierschiff der Welt

Langsamkeit entdecken

 
Das Leben ist voller Risiken, besonders dann, wenn man sie bewusst eingeht. 

Boote und ich passen einfach nicht zusammen. Manchmal komm' ich nicht drum herum und so eine Fährfahrt nach Texel oder Norderney ist überschaubar lang. Danach beruhigt sich mein Gleichgewichtssinn wieder.

Wieso aber macht man eine Kanalreise, noch dazu über den drittengrößten See Europas und mit einer Passage durch die Ostsee, wenn einem doch allein beim Anblick einer Fönwelle übel wird?